Jeremy Killick, Hugh J. Keenan & Dr. Ruth Reitmeier bündelten ihre Erfahrungen in den Welten der Bühne, des internationalen Business  sowie der Medien, um METHOD>SELLING zu entwickeln.

DIE KÖPFE HINTER METHOD>SELLING

Jeremy Killick,

Performer & Trainer

 

Jeremy Killick ist ein internationaler Performer und Theatermacher. Er ist zudem Creative Director, Co-Créateur und Trainer von METHOD>SELLING. Er studierte an der Universität Exeter in England und arbeitet seither in führenden europäischen Produktionen des zeitgenössischen Theaters – mit der mehrfach ausgezeichneten britischen Performancegruppe Forced Entertainment sowie dem flämischen Choreografen Vim Vandekeybus, als Co-Regisseur und als Filmschauspieler in internationalen Produktionen.
Es ist ihm ein Anliegen, sein schauspielerisches Know-how und seinen herausragender Stil des Storytelling auch an Menschen, die in anderen Metiers als der Bühne professionell arbeiten, weiterzugeben und mit ihnen gemeinsam zu erarbeiten, wie diese Techniken in einem Businesskontext angewandt werden können.

Hugh J. Keenan,

Head Trainer

 

Hugh J. Keenan ist Direktor der VSC Consulting- und HandelsgmbH in Wien. Er ist ein renommierter Experte für Export-Verkaufstraining sowie Berater internationaler Sales- und Marketingprojekte. Er ist Absolvent der englischen Universität Exeter sowie der Universität Leuven in Belgien, wo er ein Post-Graduate-Studium in International Export Marketing Management abschloss. Hugh J. verfügt über weitreichende Erfahrung in der Arbeit mit internationalen Marken, Handelsketten und im B2B-Sektor.  Er hat weltweit neue Märkte erschlossen und Vertriebsstrukturen aufgebaut: in Europa, den USA, in Lateinamerika, in Russland, in der Ukraine, der Nahost-Region und in China. Er ist ein Mann vom Fach, wenn es darum geht, multinationale Verkaufs- und Marketing-Teams zu leiten.
 

Ruth Reitmeier, 

Business Autorin & Trainerin

 

Dr. Ruth Reitmeier ist  Kommunikationsexpertin und Wirtschaftsautorin. Sie ist Method Director, Co-Créateurin und Trainerin von METHOD>SELLING. Ruth schreibt regelmäßig für die Qualitätspresse sowie Bücher für die Kreativwirtschaft Austria (WKÖ).  Während Ihres Doktoratsstudiums  an der Universität Wien nahm ihre journalistische Laufbahn im Auslandsressort der Tageszeitung Kurier ihren Anfang. Danach  Jahre der klassischen Karriere beim Wirtschaftsblatt als International-Ressortleiterin, Chefin vom Dienst und Blattmacherin. Sie kennt die Welt und der Unternehmen. Ruth  schreibt stilsicher und mit erzählerischem Talent auf Deutsch und Englisch.

Ready or not? – Die METHOD-SELLING-Story

 Ein regnerischer November draußen, drinnen Marmortische, Kronleuchter, Menschen, die mit leisen Stimmen sprechen. Ruth und Hugh J. waren im Wiener Café Schwarzenberg. Hugh J. hatte sich gerade entschieden, ein Jahr Auszeit zu nehmen. Er schaute aus dem Fenster auf den Straßenverkehr und dachte über die Vergangenheit nach, nicht über die Gegenwart. In der Erinnerung reiste er durch seine Berufsjahre als International Sales Director. 
Seine stärksten Erinnerungen handelten nicht etwa von zähen Herausforderungen oder Champagner-Erfolgen in der internationalen Geschäftswelt. Hugh J. wurde klar, was für ihn das Wichtigste war: seinem Sales Team dabei zu helfen, ihre Kompetenzen, Talente sowie Potenziale zu entfalten. Fragen zu stellen, unter Druck zu denken, Geschäfte abzuschließen und sich stets  zu versichern, dass hart erkämpfen Vereinbarungen für beide Seiten gut funktionierten. „Wäre es nicht schön, Menschen für den internationalen Verkauf zu schulen“, sagte Hugh J. zu Ruth. Und Ruth antwortete: „Das machen wir, aber wir brauchen eine Methode”.
 

 

Ein paar Monate später, im Februar 2015, kam Jeremy nach Wien. Hugh J. und Jeremy sind seit Studententagen an der englischen Universität Exeter befreundet. Jeremy kam öfters nach Wien, wenn mit zeitgenössischen europäischen Theater- und Tanzproduktionen auf Tournee. Diesmal blieb Jeremy ein wenig länger und er verbrachte einen Tag mit Ruth und Hugh J. Jeremy und Hugh J. hatten Spaß dabei, sich witzige, fiktive Dialoge auszudenken, die Politiker, Prominente und Schurken auf die Schaufel nahmen. Plötzlich wurde ihnen klar, dass sich diese Art der Simulation auch für Trainingszwecke nutzen ließ. Jeremy schlüpfte in die Rolle eines Sales Executive und Hugh J. in die eines globalen Einkäufers aus den USA. Er sagte: „Hey, dein Preis ist 50 Prozent höher als die Konkurrenz, du brauchst wohl ein Coaching.“ Ruth nahm diese ersten Dialoge, die als Vorlage für das METHOD>SELLING-Training dienten, auf und transkribierte sie.

 

Ruth, eine Autorin aus Wien, legte großen Wert darauf, im  Wienerwald zu arbeiten und zu proben. Sie schuf damit eine inspirierende Umgebung für die Macher von METHOD>SELLING, wo die drei mitunter ihre besten Ideen für Requisiten, Übungen und Themen hatten. Die Freiheit im Freien erlaubten es Jeremy, Hugh J. und Ruth zu zeigen, wie man sich als Performer natürlich bewegt und die Stimme optimal einsetzt.

Pink Teapot

Noch während der Entwicklungsphase von METHOD>SELLING entschied Ruth, die Idee der Wirtschaftsagentur Wien zu präsentieren. Diese unterstützt Start-ups und innovative Geschäftsideen, von denen die Wirtschaft der Stadt profitiert. Bei ihrer ersten Präsentation sprach Ruth über die Requisiten, um die kreative Seite von METHODE>SELLING zu illustrieren. „Für die erste Lektion, die What do you do? heißt, schwebt uns eine große, pinkfarbene Teekanne als Requisit vor", sagte sie. „Erzählen Sie mir mehr“, sagte der junge Manager.

 

Als der Herbst kam, war es an der Zeit, METHOD>SELLING zu testen. Die Geschäftsführerinnen des Lebensmittelunternehmens Unverschwendet sowie von Zero Waste Austria – beide fortschrittliche Unternehmerinnen mit Erfahrung im nachhaltigen Marketing – waren die ersten Absolventen des Trainings. Die Teilnehmer waren vom Tempo des Programms begeistert, allen voran von der Verhandlungssimulation, in der sie schnell reagieren mussten, wenn der Trainer in der Rolle des Käufers seine Taktik immer wieder änderte. Die Testtrainings zeigten nicht zuletzt, den hohen Stellenwert von Business-Storys, wenn sie für eine internationale Zielgruppe unterschiedlicher Kulturen und Branchen sinn- und bedeutungsvoll präsentiert werden.

 

Werden Sie beim Verkaufen nervös sein?

Hugh J. traf sich mit seiner Mentorin und erzählte ihr, dass das METHOD>SELLING-Projekt die Endphase vor dem Start erreicht hatte. Sie hörte aufmerksam zu und stellte dann diese einfache Frage: „Werden Sie beim Verkaufen nervös sein?“ Einen Moment lang dachte Hugh J.: „Ist das ernst gemeint? Spricht denn meine Erfahrung im internationalen Verkauf nicht für sich?“ Dann überlegte er kurz und erkannte, wie tief und aufmerksam diese Frage im Grunde war. Und er antwortete: „Ja, natürlich, bin ich ein bisschen nervös, aber das ist okay, denn ich weiß, dass ich vorbereitet und ich weiß, dass ich bereit bin.“